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Tiny House Movement

Für viele Menschen sind Tiny Houses mehr als einfach nur kleine Häuser. Stattdessen sind Tiny Houses mittlerweile zum Symbol für ein nachhaltigeres, resourcenschonenderes Leben ohne Konsumzwänge geworden.

Außerdem sehen viele in Tiny Houses den Wohnraum der Zukunft, da bei einer stetig ansteigenden Weltbevölkerung, der Wohnraum zunehmend knapp wird. So beschäftigen sich neben vielen normalen Menschen, auch eine Vielzahl von Architekten mit dem resourcenschonenden Bauen von Minihäusern.

Im Allgemeinen bezeichnet man die Summe all diejeniger, die sich für die Verbreitung des Tiny House Trends engagieren, als Tiny House Movement (engl. für „Winzige Häuser Bewegung“).

Die Hauptanliegen des Tiny House Movements sind:

  • Der Verzicht auf Verschwendung und die Konzentration auf das Wesentliche. (Im Englischen: „Downsizing“.)
  • Ökologie, Nachaltigkeit und das Leben im Einklang mit der Natur.
  • Finanzieller Freiheit und Selbstbestimmtheit. In den extremsten Fällen, streben Tiny House Besitzer nach Autarkie. Darunter verseht man das vollständig von der restlichen Gesellschaft unabhängige Leben. Autarke Tiny Houses produzieren ihren eigenen Strom und verfügen über eigene Wasseraufbereitungsanlagen.

In vielen Aspekten ist die Tiny House Movement somit der Minimalismus-Bewegung sehr ähnlich und in einem gewissen Sinne eine Unterform dieser.1)

Hauptsächlich organisiert sich das Tiny House Movement in Online-Communities, wie beispielsweise Diskussionsforen in denen Informationen und Tipps ausgetauscht werden, oder auch Events organisiert werden.

Tiny House Communities

Online - Deutschsprachig

Online - Weltweit

Historie des Tiny House Movements

Die Idee in winzigen Häusern zu wohnen ist selbstverständlich keine vollkommen neue. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es Tüftler die versuchten alles was man zum Leben benötigt auf wenigen Quadratmetern unterzubringen. Anfangs wurden die ersten Tiny Houses auf Auto-Anhängern montiert und hießen in der Regel deswegen „Motor Homes“.2)

Langsam Fahrt nahm das Tiny House Movement dann aber erst durch die Veröffentlichung des Buches „Tiny Tiny Houses: or How to Get Away From It All“ durch den amerikanischen Architekten Lester Walker im Jahre 1987 auf. Steil aufwärts ging es dann in der Folge der Veröffentlichung des Buches „The Not So Big House“ durch die Architektin Sarah Susanka im Jahre 1998. Durch diese Bücher, die beide zu Bestseller avancierten wurde der Nährboden geschaffen, von dem das Tiny House Movement noch heute zehrt.

Der absolute Hype, der um das Jahr 2004 in den USA um Tiny Houses entstanden ist, wurde hauptsächlich von Jay Shafer vorangetrieben. Als Gründer der Tumbleweed Tiny House Company gilt er als Vorreiter und Vorbilder in der Tiny House Community.

1)
Die radikalsten Mitglieder der Minimalismus-Bewegungen beschränken ihr gesamtes Hab-und-Gut auf maximal 100 Dinge.
2)
Viele Bilder von solchen historischen Tiny Houses gibt es hier zu sehen.
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tiny_house_movement.txt · Zuletzt geändert: 2018/09/21 10:45 von Jakob Berg