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Ratgeber: Tiny House Mieten

Im Jahre 2008 entstand in den USA ein verrückt anmutender Trend. Warum nicht Urlaub machen in einem Haus von der Größe eines Bauwagens? Oder sogar darin wohnen? Was anfangs selbst in Amerika noch belächelt wurde, ist mittlerweile auch nach Deutschland übergeschwappt. Für den amerikanischen Mittelstand stellte das Wohnen in einem Tiny House eine ernsthafte Alternative dar. Der Traum von den eigenen vier Wänden wurde so zur Realität. Und die deutsche Wirtschaft hat diesen Trend natürlich längst erkannt und darauf reagiert. Denn die nachhaltige Bauart der Tiny Houses lockt umweltbewusste Menschen immer mehr an. Beispielsweise haben Tiny Houses eine erheblich kleinere Bodenfläche als Modularbauhäuser für Singles. Wer dauerhaft in einem Tiny House leben möchte, wird aktuell von der Gesetzeslage in Deutschland noch ausgebremst. Da der Erstwohnsitz nicht in einem Tiny House angemeldet werden darf. Der Kauf eines Tiny Houses kann zudem mitunter schwierig und zu einer nervenden Angelegenheit werden, weil die Suche nach dem passenden Bauland zeitaufwändig ist. Die beste Alternative zum Kauf lautet also ein Tiny House ganz einfach zu mieten.

Für wen eignet sich ein Tiny House?

Ein romantisches Wochenende mit dem Partner, weit weg vom Alltagstrubel. Oder der Angelausflug mit den Kumpels an einem See. Die Beweggründe sind vielfältig für Kurzurlauber oder auch längere Trips. Das Anmieten eines Tiny Houses kann aber auch ganz praktische Gründe haben für jemanden, der er sich erst einmal anschauen möchte, wie es ist, in einem Tiny House dauerhaft zu leben.

Leben in einem Tiny House

Ein Tiny House ist in der Standardausführung zwischen sechs und neun Quadratmetern groß. Da heißt es auf jeden Fall Ordnung zu halten, wenn nicht das totale Chaos ausbrechen soll. Zudem besitzt ein mobiles Tiny House normalerweise keinen eigenen Anschluss für Strom, W-Lan oder eine Toilette wie sie aus aus ganz normalen Wohnungen bekannt sind. Gekocht wird über dem Gaskocher. Andererseits bietet ein Tiny House eine super Gelegenheit für Abenteuerurlauber, die eine Mischung aus Campingfeeling und einer kleinen Ferienwohnung suchen. Gefällt der eine Ort nicht, wird einfach weitergefahren. Ans Ufer des nächsten Flusses oder zum nächsten Bauernhof. Raus ins Grüne oder auch nur zum nächsten Supermarkt.

Die feststehende Variante von Tiny Houses ist dagegen etwas größer. Hier sind auch in der Regel alle Anschlüsse für Strom, W-Lan, eine funktionierende Toilette samt Dusche und eine Kochnische vorhanden. Die Mobilität geht dabei verloren. Dafür ist es eben etwas luxuriöser, da standortgebundene Tiny Houses durchaus 45 Quadratmeter groß sind. Vergleichbar sind kleine Ferienwohnungen.

Finanzielle Freiheit, persönliche Unabhängigkeit und ein kleiner Fußabdruck

Das Leben in einem Tiny House beschränkt sich auf das Nötigste. Dafür ist die Miete absolut erschwinglich und macht nur einen Bruchteil dessen aus, was eine Singlewohnung kostet. Die dadurch mögliche finanzielle Freiheit und vor allem die persönliche Unabhängigkeit sind zudem unbezahlbar. Der größte Aspekt ist der kleine Fußabdruck. Wie bereits angesprochen sind Tiny Houses nachhaltig gebaut. Das bedeutet, dass alle verbauten Rohstoffe recycelt sind. Dabei mangelt es aber keinesfalls an Qualität und der ökologische Fußabdruck ist sehr klein.

Fazit

Ob der Kurzurlaub, eine Rundreise oder das eigene Kaufinteresse zugrunde liegen. Die Gründe sind vielfältig. Aber gerade für Kaufinteressenten, die sich zunächst ein Bild davon machen wollen, wie es ist ein Tiny House als Feriendomizil oder später bei geänderter Gesetzeslage dauerhaft als Erstwohnsitz zu nutzen, ist das Mieten eines Tiny Houses optimal.

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mieten.txt · Zuletzt geändert: 2018/09/21 10:38 von Jakob Berg