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Ratgeber: Tiny House Bauen

Prinzipiell gibt es drei Wege ein Tiny House zu bauen, abhängig von den eigenen technischen Fähigkeiten und der verfügbaren Zeit.

  • Man kann ein Tiny House komplett selbst entwerfen und bauen.
  • Man kann ein Tiny House bauen, indem man den Anweisungen in einem Tiny House Bauplan folgt.
  • Oder man kann ein Tiny House bauen indem man einen fertigen Bausatz kauft.

Nun, was alles sollte, man beachten, wenn man ein Tiny Housebauen möchte?

Lokale Gesetze

Lokale Gesetze können von Stadt zu Stadt verschieden seien. Daher ist es wichtig, diese Gesetze und andere Einschränkungen zu prüfen bevor man beginnt ein Tiny House zu bauen. Die Informationen, die sie so erhalten, werden auch hilfreich sein, um die Größe Ihres Tiny Houses zu bestimmen.

Außredem gilt es beispielsweise zu berücksichtigen, dass wenn das Haus transportfähig sein soll, leichtere Materialien ausgewählt werden müssen, um das Gewicht des Hauses auf ein straßentaugliches Maß zu reduzieren.

Durch innovative Architektur, Platz schaffen

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten Platz in einem Tiny House zu schaffen und hier kann die eigene Kreativität voll ausgelebt werden. Beispielsweise, können viele Möbelstück mehrere Verwendungsmöglichkeiten haben. Zum Beispiel Betten die sich in Tische verwandeln oder ein Bücherregal, das sich in einen Schreibtisch verwandelt. Die Anpassungsfähigkeit der Räume könnte auch auf die Architektur selbst ausgedehnt werden. Ein gutes Beispiel wären anpassungsfähige Wände, die herausgezogen werden, um Sitzplätze zu schaffen. Ebenfalls, könnten viele Sitzbänke zurückversetzt werden, wenn sie nicht benutzt werden, um so mehr Wohnraum zu schaffen. Außredm empfielt es sich Schiebetüren statt normaler Türen zu verwenden, da auf diese Art und Weise enorm viel Platz gespart werden kann und Probleme beim Öffnen vermieden werden.

Tiny House Bauplan erstellen oder kaufen

Der Bauplan jedes Gebäudes ist wichtig, aber das gilt besonders, wenn man ein Tiny House bauen möchte. Wenn man sich für den Bau eines Tiny House entschieden hat, weiß man das jeder kleinste Quadratzentimeter eine große Rolle im späterem Leben spielt.

Mit dem richtigen Planungsprozess kann man viel Geld und Zeit einsparen. Wenn man es richtig macht, können sich 10 Quadratmeter in einem Tiny Haus viel bequemer und gemütlicher anfühlen, als 200 Quadratmeter in einem gewöhnlichen Haus.

Allerdings, sollte man gerade als Laie auf keinen Fall versuchen den Bau eines Tiny Houes in Eigenregie zu planen. Hat man keine Bauerfahrung, sollte man entweder einen Architekten und/oder Schreiner hinzuziehen, oder einen fertigen Tiny House Bauplan kaufen.

Grundriss, Fundament, Materialien und Dach

Der erste Schritt beim Bau und Planung eines Tiny House ist, dass man sich auf einen Grundriss festlegt. Dieser bestimmt die spätere Raumaufteilung und ist entscheidend wie wohnbar das fertige Haus dann auch wirklich ist.

Außerdem gilt es sich zu entscheiden, welche Art von Unterbau man für das Tiny House bevorzugt. Die entscheidende Frage hierbei ist, ob das Haus leicht transportierbar sein soll.

Falls nein, gibt es viele andere Möglichkeiten, wie Tiny Houses gebaut werden können. Viele entscheiden sich für ein festen Zementfundament, die natürlich im Vergleich zu einem mobilen Untersatz eine deutlich höhere Stabilität erreicht. Zementfundamente können bis 60+ Jahre verwendet werden. Außerdem sind bei einem Zementfundament fast keine Wartung nötig. Dafür sind natürlich, die Anschaffungskosten höher.

Andere Vorteile eines erhöhten Fundaments sind, dass Kabel und Leitungen im unterem Bereich verlaufen können, wodurch diese Systeme bei Reparaturen viel zugänglicher bleiben.

Eine weitere entscheidende Aufgabe, ist die Wahl des richtigen Daches.

Beispielsweise kann ein Flachdach oftmals viele Probleme verursachen. Die bekanntesten Hauptprobleme sind Schmutz und Wasser die sich ansammeln können.

Außerdem muss festgelegt werden, aus welchen Materialien das Tiny House bestehen soll. Beispielsweise ist es möglich Tiny Houses aus umweltfreundlichen oder recycelten Materialien bauen, um die Kosten und den ökologischen Fingerabdruck zu senken.

Je nach dem Klima, in dem Sie das Tiny House bauen möchten, ist es wichtig, die thermischen Eigenschaften der verschiedenen verwendten Materialien um Blick zu behalten. Mit der Auswahl der richtigen Baumaterialien kann man oftmals bis zu 50 % Heizungskosten einsparen.

Fazit

Auf jedenfall sollten sie beim Entwurf Ihres Tiny Hauses über den Tellerrand hinaus denken und Mut zu neuen Lösungen haben. Ein Tiny House ist eben kein konventionelles Haus und sollte eben nicht wie eine geschrumpfte Variante eines solchen behandelt werden.

Viele verzweifeln wenn sobald sie realisieren, wie kompliziert es in der Praxis wirklich ist ein komplettes Haus zu bauen. Allerdings ist es absolut machbar, ein Tiny House selbst zu bauen und man sollte sich keinesfalls von Startschwierigkeiten entmutigen lassen.

Die richtige Planung ist das A und O. Sie sollten offen dafür sein, den Prozess gründlich zu verstehen und sich darauf vorzubereiten, aus den Fehlern anderer zu lernen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie auf dem Weg stolpern, vor allem, wenn Sie keine Erfahrungen in der Baubranche haben. Am Ende ist es ein befriedigender Lernprozess mit oftmals großartigen Endergebnissen.

Man sollte stets im Kopf behalten, dass es Tiny Houses um viel mehr als nur das Leben auf kleinem Raum.

Außerdem sollte man bedenken, dass sich gründliche Vorarbeit bei der Planung des Tiny Houses auf lange Sicht auszahlen wird. Viele Hausbesitzer berichten, dass sie deutlich weniger Zeit in die Instandhaltung ihres Tiny Houses investieren müssen, als es zuvor bei ihrem konventionellem Haus der Fall war. Jeder weiß, dass ein größeres Haus auch mehr Pflege bedarf.

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bauen.txt · Zuletzt geändert: 2018/09/21 10:38 von Jakob Berg